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Referenzen

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"Harderhof, Achtsamkeit durch Pferde, Reitpädagogik, Coaching"

Hier berichten Teilnehmer unseres Coachings über ihre ganz persönlichen Erfahrungen auf dem Harderhof.

Karolin P.

Ich habe mein 1. Coaching mit Pferden bei Regina gemacht und bin absolut begeistert. Die Begrüßung als auch Atmosphäre waren gleich zu Beginn unfassbar herzlich und ich habe mich vom ersten Moment an sehr wohl und vor allem verstanden gefühlt.
Das Erlebniss mit den Pferden war für mich ein sehr bedeutsamer Moment, den man auf seine Art und Weise am Besten selber kennenlernt und sich darauf einlässt. Eine ganz besondere Erfahrung, die einem auch eine neue Sichtweise auf „alltägliche“ Dinge schenkt und sehr lange anhält.
Regina ist solch eine herzliche und ruhige Person, die mich mit Ihrer Art und Denkweise sehr berührt hat. Dafür bin ich von Herzen dankbar. Karolin P.

Anja B.

Ich kann dir nur sagen.. Danke , für das was ich erlebt habe.. ich habe eine wundervolle und entspannte  Woche hinter mir... es ist fast unerklärlich... keine Schmerzen..keine Tränen..��..ich nehme mir jeden Tag  ein paar Minuten...  ich schliesse die Augen und atme bewusst ein und aus  ... ich war am Sonntag nach dem Workshop und auch den  Montag  danach so erledigt..aber dann...
Anja B. 

Andrea M.

Der gestrige Tag hallt mit einem Lächeln in mir nach und meine Erzählungen haben meiner Tochter so sehr gefallen, dass sie auch an deinem Achtsamkeits-Workshop teilnehmen möchte.
Ich danke dir aufs Herzlichste - für mich war es gestern sehr bewegt, magisch und ich war in einer anderen Welt. Mir hat auch dein Satz: "Das Leben darf auch leicht sein" unendlich gut getan. Oft sehe ich vieles viel zu "verbissen". 
Ich bin sehr dankbar, dass ich das alles erleben durfte!  Andrea M.

Caren S.

Ganz lieben Dank für deine TierNaturZeit, in Achtsamkeit. Im hierundjetzt wenn die Zeit keine Rolle spielt vergeht sie wie im Flug und ist doch so wunderbar gefüllt. Jede konnte genau das bekommen was gerade wichtig war und gebraucht wird. :-)) Herzgruss Caren S.

Katrin S.

Vielen Dank nochmal für deine tolle Begleitung, hier kommt jetzt einiges gerade in Bewegung. Ich wollte dir nochmal schreiben das du eine ganz tolle Arbeit machst. 
Lg Katrin S.

Dörte G.

Ein Geschenk, dass sich schon am Geburtstag selbst sehr besonders angefühlt hat, hat sich im Erleben als wunderbare und emotionale Erfahrung gezeigt. Das Seminar bei Regina und ihren Pferden ist ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis. Regina selbst ist unglaublich herzlich, offen und gastfreundlich, so dass ich mich direkt auf ihrem Hof willkommen gefühlt habe. Sie führt mit viel Wissen und Empathie durch das Seminar und nimmt so auch mühelos Pferde Unerfahrene wie mich mit. Angst vor den Tieren kommt nicht auf, Respekt schon, schließlich „verstehe“ ich die Tiere nicht unmittelbar. Meinen Kopf mehr abzuschalten und stattdessen zu fühlen, hilft bei der Übersetzung direkt. Das ist schon sehr faszinierend. Die Pferde sind geduldig mit mir und zeigen mir auf ihre Art, dass ich doch ab und an mal ein paar Gänge runter schalten sollte oder gar mal inne halten. Das ist eine echte Aufgabe für mich, die ich dann auch mitnehme. Sozusagen als Hausaufgabe. Die Pferde begeistern und berühren mich. Regina ist eine tolle Begleitung, menschlich nah, einfühlsam, reflektiert mit mir und gibt Impulse.
Die fast zwei Tage auf ihrem Hof waren im wahrsten Sinne des Wortes eindrucksvoll. Ich kann das Seminar wirklich nur empfehlen. Herzlichen Dank, liebe Regina!   

Katja Sch.

Pferdecoaching bei Regina Petersen am 9.7. 2017
Ich hatte heute einen tollen Tag bei Regina Petersen und ihren Pferden und Ziegen in Moorfleet auf dem Harderhof.
Bei strahlendem Sonnenschein durfte ich eine wundervolle Erfahrung machen mit Regina und den Pferden, insbesondere mit „Summer“ einer ganz tollen Stute.
Das hochsensibelste Pferd Janosch (ein kleiner Pony-Hengst) hat als erstes Kontakt zu mir aufgenommen als ich zunächst allein auf die Wiese gegangen bin.
Als ich dann mit Regina auf der schönen Wiese saß, kamen nacheinander alle 5 Pferde/Ponys zu mir um Kontakt mit mir aufzunehmen und zeigten Bereitschaft mir zu helfen. 
Mit Summer durfte ich dann auf die Koppel um verschiedene Übungen zu machen. Es hat so viel Spaß gemacht. Und ich konnte Summer auch größtenteils so führen wie es gewünscht war. Ich habe viel dabei gelernt. Besonders, dass mit Ruhe und Geduld mehr zu erreichen ist, als mit Willen und Dominanz. 
Die Pferde spiegeln einem so wunderschön eindeutig was gerade los ist.
Erkenntnis für mich: 60% reichen!!!!
Weniger in den Kopf, mehr ins Gefühl gehen.
Regina hat den Tag sehr schön entspannt gestaltet und ich fühlte mich die ganze Zeit sehr gut aufgehoben. Meine Ideen und Wünsche hat sie wunderbar einfließen lassen und umgesetzt.
Wir haben gemeinsam viel herausgefunden und ich bin erschöpft aber glücklich nach Hause gefahren. 
Ich kann nur jedem empfehlen sich einmal auf diese Erfahrung einzulassen.
Ich habe den Tag sehr genossen.
Katja Scheuer 09.07.2017

Alina M.

Erzähl' mir was vom Pferd. Was man in 60 Minuten Coaching von einem Vierbeiner lernen kann.
Text Alina Meisenbach

Meine Therapeutin hat zu große Zähne und struppige Haare. Ich mag sie nicht besonders. Was sage ich: ich habe regelrecht Angst vor ihr. Es ist der Moment, in dem ich mich frage, ob das alles hier eine gute Idee war. Keine zehn Minuten später werde ich von ihr die Antwort bekommen: war es.
Mit Mitte dreißig fragen sich viele, wer bin ich, was mache ich hier und welche Ziele habe ich noch? Die Ausbildung ist vorbei, die Euphorie über den ersten Job verflogen, den Netflix-Account kann man locker aus eigener Tasche bezahlen und um 22 Uhr liegt man im Bett und steht nicht mehr vorm Club. Entweder hat man jetzt ein Kind, das einen ablenkt oder zu viel Zeit, um sich Gedanken zu machen. Letzteres ist bei mir der Fall. Bin ich wirklich glücklich? Bin ich da, wo ich
sein will? Auch wenn ich ein schönes Leben habe, könnte es nicht sein, dass ich etwas verdränge? Und wer könnte mir darauf eine Antwort geben?
Ein Yoga-Lehrer würde mir raten, meine innere Mitte auszubalancieren, ein Fitness-Trainer mich richtig auszupowern, ein Therapeut meine Kindheit aufzuarbeiten und die Freunde, mir nicht zu viele Gedanken zu machen. Also brauche ich jemanden, der mir gegenüber objektiv und unverfälscht ist, nicht voreingenommen oder Profit interessiert. Zum Glück findet man im Internet neben den besten Tipps zur Dauerhaarentfernung und Selfie-Nachbearbeitung, auch Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens und so stoße ich auf das, was ich finden wollte: Tiergestütztes-Coaching. Pferde als Spiegel unserer Seele. Das klingt erst mal esoterisch – und trotzdem überzeugt mich das Konzept dahinter: Tiere an sich können weder taktisch noch berechenbar agieren. Und insbesondere Pferde sind hochsensibel. Sie spüren, wenn etwas nicht stimmt. Wenn man sich etwas vormacht oder unterdrückt. Sie spiegeln den Menschen wider.
PferdeStärkenMenschen nennt sich das Persönlichkeitstraining für das ich mich entscheide.

Regina Petersen ist ausgebildete Trainerin für pferdegestütztes Coaching und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann den Harderhof. Keine halbe Stunde von Hamburgs Innenstadt entfernt, ländlich, idyllisch mit Reetdach. Hier trägt man noch Rucksack und Bart weil es praktisch ist, nicht stylisch. Neben Pferde-Coachings findet hier auch pädagogisches Reiten für Kinder statt und als kleines Zusatz-Event auch Kindergeburtstage mit Ponyreiten und Grashüpfer fangen. Es ist ein regnerischer Vormittag. Als ich den Hof erreiche, schiebt sich plötzlich die Sonne durch die Wolken. Nicht nur das ist ein wahrer Lichtblick: Frau Petersen ist schon nach wenigen Minuten Regina. Sie ist einer von den Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben. Gradlinig, ehrlich und aufgeschlossen. Es ist fast ein bisschen wie nach Hause kommen. Hier zählt, wer du bist, nicht was du hast. Die insgesamt 90 Minuten Coaching beginnen mit einem Vorgespräch mit Kerzen und
Katzen. Es ist rustikal, riecht angenehm bodenständig nach Stroh und Pferden. Das Coaching ist kein Marketing-Konzept, es gibt keine gebrandeten Tassen mit Logo oder T-Shirts mit Sinnsprüchen. Hier geht es alleine um Mensch und Tier.
Arbeitskleidung: Gummistiefel.
Die erste Regel beim Zusammenarbeiten mit den Vierbeinern: Das Pferd wählt dich aus, nicht umgekehrt. Im Prinzip wie beim Bachelor, nur mit Stroh statt Rosen. Wir gehen in den Stall, ich soll mich mit den insgesamt fünf Pferden vertraut machen. Regina bereitet in der Zeit die Koppel für das Coaching vor. Im Gegensatz zum Bachelor fällt mir die Auswahl leicht. Liebe auf den ersten Blick sozusagen: dunkle Reh-Augen, helle Mähne, braunes Fell. Das kleine Pony sieht mich
neugierig an und schnuppert fast schon zärtlich an meiner Hand.

Ich laufe anstandshalber noch zu den anderen Boxen, in einer davon scharrt ungeduldig eine riesige schwarze Stute. Sie tritt mit den Vorderhufen gegen die Stalltür und würdigt mich keines Blickes. Unvorstellbar mit diesem Tier zusammen zuarbeiten – ich spüre keinerlei Verbindung zwischen ihr und mir. Du bekommst schon mal keine Rose. Regina kommt lächelnd zurück, „was meinst du? Welches der Pferde hat dich ausgesucht?“ Selbstbewusst blicke ich zu meinem braunen Pony, das mir fast schon bestätigend zuschnaubt. Zu meiner großen Überraschung – oder besser: Enttäuschung – schüttelt Regina den Kopf. Jetzt zeige ich nacheinander wahllos auf den Rest der Pferde – bis ich schließlich schon fast lachend auf die schwarze Stute deute, „naja, sie ja wohl nicht“. Regina grinst: „Sie hat dich ausgesucht, da warst du noch keine drei Sekunden in diesem Stall.“ Ich hatte Angst vor ihr, da war ich noch keine zwei Sekunden in diesem Stall, denke ich entsetzt. Ich muss kurz schlucken. Regina holt das riesige Tier aus der Box, jetzt steht es neben mir, fast schon lächerlich groß und schwarz. Sie heißt Saphira und genau wie der Name, erinnert sie mich an ein dunkles Fabelwesen aus einem Harry Potter Film. Sie soll mich also widerspiegeln, mir zeigen, wer ich gerade bin. Im Moment nur jemand, der am liebsten weglaufen würde. Das geht aber nicht. Ich sehe die Stute an und mir wird klar: Meine Therapeutin hat zu große Zähne und struppige Haare. Ich mag sie nicht besonders. Was sage ich: ich habe regelrecht Angst vor ihr.
Wir laufen zur Koppel, ich halte respektvoll Abstand. Die Hufe sind immerhin Untersetzer-Teller groß. Die erste Übung besteht darin, dass ich das Pferd an einer Leine durch einen Parcours führen soll. Ich denke, dass witziger Weise nichts besser meine Angst vor diesem großen schwarzen Pferd symbolisieren kann, als dieses große schwarze Pferd. Unsicher laufe ich los, im Kopf spiele ich Szenarien durch, was wohl passieren würde, wenn die Stute plötzlich durchdreht oder losgaloppiert. 1 PS ist immerhin 1 PS.

Aber wie das mit Ängsten so ist, wenn man sie aus der Nähe betrachtet werden sie kleiner. Ich spüre nach und nach, wie der große dunkle Kopf sich neben mir langsam auf und ab bewegt und gleichmäßig durch die großen Nüstern atmet. Geduldig läuft sie mit mir über ein Hindernis, dreht sich im Kreis. Mit jedem Schritt vertraue ich ihr mehr. Sie reagiert auf meine Bewegungen, hält Schritt, tritt mir nicht auf die Füße und lässt sich behutsam zur Seite schieben. Regina lächelt mir aufmunternd zu. Als nächstes soll ich den Parcours ganz ohne Leine laufen. Hier ist Körpersprache gefragt. Mittlerweile ist meine Angst, der Neugier gewichen. Ich vertraue dem Tier und das Tier mir, es folgt mir ruhig und bedächtig. Regina lächelt: „Sie ist absolut entspannt.“ Beim Thema Entscheidungen und Entschlossenheit soll ich Saphira mit einer Gerte zum freien Traben bringen. Zunächst noch ungewohnt, nimmt das Pferd schon nach wenigen Minuten Fahrt auf und wird immer schneller. Ob allerdings sie oder ich in diesem Moment mehr Spaß daran haben, unbeschwert durch den Matsch zu galoppieren, ist unklar. Was aber klar ist: Ich habe keine Angst mehr vor dem großen schwarzen Pferd.
Vor meinem großen schwarzen Pferd. Noch vor einer Stunde hätte ich mir das absolut nicht vorstellen können.

Das sieht Regina genauso, „du unterdrückst und überspielst auch nichts“ attestiert sie mir das Coaching., „Saphira fühlt sich wohl bei dir, weil du ein sehr klarer Mensch bist. Glaub’ mehr an deine Fähigkeiten.“ Natürlich hätte mir das auch ein Yogalehrer sagen können. Oder eine beste Freundin. Aber ich hätte es trotzdem nicht geglaubt. Ich habe es erst geglaubt, als ich es gefühlt habe. Als ich mit meiner Angst auf vier Beinen auf dieser Koppel stand und lernen musste, dem Tier und mir zu vertrauen.

Mit Regina unterhalte ich mich noch über das Leben auf dem Hof und ihre Ausbildung als Pferde-Coach. Ein Beruf, den ich selbst sehr spannend finde. Immer mehr Großstädter zieht es wieder ins Grüne, die Menschen suchen Ruhe, aber
auch Beständigkeit. Tier und Natur sind unverfälschte Begleiter. Zum Schluss werden noch ein paar Katzen gestreichelt und die anderen Pferde auf die Koppel gelassen. Dann sitze ich wieder in der S21 Richtung Elbgaustraße. Innerhalb
weniger Minuten ziehen statt Bäumen und Wiesen, Hochhäuser und Straßen an mir vorbei. Es wird wieder lauter und grauer. Aber das Gefühl bleibt. Das Gefühl ein paar Antworten für mich gefunden zu haben und zu wissen, dass es draußen ein großes schwarzes Pferd gibt, vor dem ich keine Angst mehr haben muss.

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